Wie man sichere Passwörter erstellt — Online-Leitfaden
Ein sicheres Passwort ist die erste Verteidigungslinie gegen unbefugten Zugriff auf deine Konten. Obwohl die meisten Dienste heute eine Zwei-Faktor-Authentifizierung verlangen, stellt ein schwaches Passwort nach wie vor eine ernste Bedrohung dar. Laut Sicherheitsberichten gehen über 80% der Einbrüche auf die Verwendung schwacher oder gestohlener Passwörter zurück.
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Sicherer Passwort-GeneratorWas macht ein Passwort sicher?
Die Stärke eines Passworts hängt von mehreren Faktoren ab. Je länger das Passwort und je vielfältiger die Zeichen, desto schwieriger ist es, durch einen Brute-Force- oder Wörterbuchangriff zu knacken.
Mindestens 12 Zeichen. Jedes zusätzliche Zeichen erhöht die Anzahl der Kombinationen, die ein Angreifer überprüfen muss, exponentiell.
Das Passwort sollte zufällig sein — es sollte nicht auf Wörtern, Daten oder vorhersehbaren Mustern basieren.
Groß- und Kleinbuchstaben, Ziffern und Sonderzeichen (!@#$%) erhöhen den Raum möglicher Kombinationen erheblich.
Jedes Konto sollte ein anderes Passwort haben. Eine Datenpanne bei einem Dienst sollte nicht deine anderen Konten gefährden.
Wie lange dauert es, ein Passwort zu knacken?
Die folgende Tabelle zeigt die geschätzte Zeit zum Knacken von Passwörtern per Brute-Force bei angenommenen 10 Milliarden Versuchen pro Sekunde (möglich mit einer GPU).
| Länge | Nur Kleinbuchstaben | + Großbuchstaben + Ziffern | + Sonderzeichen |
|---|---|---|---|
| 6 | sofort | 2 Sekunden | 5 Sekunden |
| 8 | 5 Minuten | 1 Stunde | 8 Stunden |
| 10 | 3 Tage | 3 Jahre | centuries |
| 12 | 200 Jahre | 34 000 Jahre | Jahrhunderte |
| 16 | Billionen von Jahren | Billionen von Jahren | Billionen von Jahren |
Häufigste Fehler beim Erstellen von Passwörtern
Wie erstellt man Passwörter, die man nicht vergisst?
Es gibt mehrere bewährte Methoden, um Passwörter zu erstellen, die sowohl stark als auch einprägsam sind.
Kombiniere 4–5 zufällige Wörter zu einer Phrase. Lang, leicht zu merken, schwer zu knacken.
Nimm einen Satz, den du dir merkst, und verwende den ersten Buchstaben jedes Wortes.
Die beste Methode — generiere vollständig zufällige Passwörter und speichere sie in einem Passwort-Manager (Bitwarden, 1Password, KeePass). Du musst dir nur ein Master-Passwort merken.
Passwort-Manager — lohnt es sich?
Ein Passwort-Manager ist eine Anwendung, die alle deine Passwörter sicher verschlüsselt mit einem Master-Passwort speichert. Er ermöglicht die Verwendung einzigartiger, starker Passwörter für jeden Dienst, ohne dass du sie dir merken musst.
Open Source, kostenloser Plan, geräteübergreifende Synchronisation. Empfohlen für die meisten Nutzer.
Kostenpflichtig, hervorragende Oberfläche, Reisemodus. Beliebt in Unternehmensumgebungen.
Open Source, lokal — Daten gelangen nicht in die Cloud. Für fortgeschrittene Nutzer.
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Unser Generator erstellt vollständig zufällige Passwörter mit der Möglichkeit, Länge und Zeichensatz zu wählen — direkt im Browser, ohne Daten an einen Server zu senden.
Passwort-Generator öffnenZwei-Faktor-Authentifizierung (2FA)
Selbst das stärkste Passwort kann durch Phishing oder einen Datenbankabfluss gestohlen werden. Aktiviere daher immer die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA), wo immer es möglich ist. Apps wie Google Authenticator, Authy oder Hardware-Schlüssel wie YubiKey fügen eine zusätzliche Schutzschicht hinzu — selbst wenn jemand dein Passwort kennt, kann er sich ohne den zweiten Faktor nicht in dein Konto einloggen.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Mindestens 12 Zeichen — je länger, desto besser. Passwörter mit 16 oder mehr Zeichen sind selbst mit spezialisierter Hardware durch Brute-Force praktisch nicht zu knacken. Wenn du einen Passwort-Manager verwendest, nutze zufällig generierte Passwörter mit 20 oder mehr Zeichen.
Entgegen früheren Empfehlungen wird ein regelmäßiger Passwortwechsel alle 30–90 Tage vom NIST (Nationales Institut für Standards und Technologie, USA) nicht mehr empfohlen. Ändere dein Passwort, wenn: du vermutest, dass es gestohlen wurde, ein Dienst dich über einen Datenleck informiert hat, oder du dich an einem nicht vertrauenswürdigen Computer eingeloggt hast.
Unser Generator läuft vollständig im Browser — Passwörter werden lokal generiert und gelangen nie auf irgendeinen Server. Wir verwenden die in den Browser eingebaute kryptografische API (crypto.getRandomValues), die kryptografisch sichere Zufälligkeit gewährleistet.
Auf keinen Fall. Wenn ein Dienst gehackt wird und dein Passwort durchsickert, werden Angreifer es automatisch bei Dutzenden anderer Dienste ausprobieren (Credential Stuffing). Jedes Konto sollte ein einzigartiges Passwort haben — ein Passwort-Manager löst das Problem des Merkens.
Ein Wörterbuchangriff besteht darin, Tausende oder Millionen gängiger Passwörter, Wörterbuchwörter und deren beliebte Abwandlungen auszuprobieren (z. B. 'a' durch '@' ersetzen, '123' am Ende anhängen). Deshalb sind wortbasierte Passwörter — selbst mit einfachen Änderungen — schwach. Nur vollständig zufällige Passwörter sind gegen diese Art von Angriff resistent.
HaveIBeenPwned (haveibeenpwned.com) ist ein kostenloser Dienst, mit dem du überprüfen kannst, ob deine E-Mail-Adresse oder dein Passwort in bekannten Datenlecks aufgetaucht ist. Es lohnt sich, deine E-Mail-Adresse regelmäßig zu überprüfen und Passwörter für betroffene Dienste sofort zu ändern.
Nein — die Vielfalt der Zeichentypen ist wichtig, ersetzt aber nicht Länge und Zufälligkeit. Das Passwort 'KOTKOTKOT' ist schwächer als 'kx9#mP2q', obwohl es nur Großbuchstaben verwendet. Die stärksten Passwörter kombinieren Länge (12+ Zeichen), Zufälligkeit und verschiedene Zeichentypen.